
Die Nachhaltigkeitsplattform der vier Grazer Universitäten
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Die Nachhaltigkeitsplattform der vier Grazer Universitäten
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"Zwischen KI und KO: Welche Kompetenzen brauchen junge Menschen heute?"
Eine Veranstaltung der steirischen Hochschulen
Am 16. April 2026 widmete sich die vierte Ausgabe der Veranstaltungsreihe der Steirischen Hochschulkonferenz "Sustainability4U – EARTH TALKS STYRIA" einer zentralen Zukunftsfrage: Welche Kompetenzen brauchen junge Menschen in einer Welt im Wandel?
Rund 80 Studierende, Lehrende und Lehrlinge kamen in den Festsaal am Campus Augustinum. Für eine lebendige Diskussion sorgte das Fishbowl-Format, das aktive Beteiligung und Austausch auf Augenhöhe mit den Expert*innen aus Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft ermöglichte, moderiert von Elisabeth Obermann (oikos Consulting):
- CHRISTOPH HAIDIC, Leiter der Lehrlingsausbildung KNAPP AG
- FLORIAN PICHLER, Leiter Volksschule Brockmann
- JULIA SEYSS-INQUART, Erziehungswissenschafterin und Praxisforscherin an der PPH Augustinum
- CARMEN SIPPL, PH Niederösterreich, UNESCO Chair in Learning and Teaching Futures Literacy in the Anthropocene
Ein persönlicher Einstieg gelang mit der Frage: „Was hättest du gerne gelernt, was in der Schule oder Ausbildung gefehlt hat?“ Genannt wurden vor allem Finanz- und Steuerwissen, mehr Lebenspraxis, wirtschaftliche Kompetenzen und Resilienz.
Im Zentrum stand anschließend die Leitfrage „Welche eine Kompetenz ist die Wichtigste für die Zukunft junger Menschen?“ In der intensiven Diskussion zeigte sich überraschend: Künstliche Intelligenz spielte eine geringere Rolle als erwartet. Stattdessen standen grundlegende persönliche und soziale Kompetenzen im Fokus, wie etwa Selbstreflexion, Mut und Selbstbestimmung sowie Empathie, Kommunikation, Miteinander und soziales Lernen. Auch kritisches Denken, Menschlichkeit und das Vertrauen in junge Menschen wurden als entscheidend betont.
Die offene Atmosphäre und die aktive Beteiligung machten deutlich, wie wertvoll dialogische Formate sind – oder, wie es eine Teilnehmerin formulierte: „Fishbowls sind recht cool.“ Beim anschließenden Austausch am Buffet wurde weiterdiskutiert.

Fishbowl-Diskussion – Bringen Sie sich ein!
Bei der Fishbowl-Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmer*innen im Innenkreis (im „Goldfisch-Glas“), während die übrigen Teilnehmer*innen in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Diese haben jedoch die Möglichkeit, für eine befristete Zeit (5-10 Minuten) am leeren Stuhl als Diskussionsteilnehmer*innen Platz zu nehmen, um sich einzubringen. Unterstützend wird das Format moderiert. In der ersten Phase liefern die Expert*innen Impulsvorträge, die ihre Sichtweisen auf Basis konkreter Fragestellungen darlegen. In der zweiten Phase kommt es zur eigentlichen Diskussion mit dem Publikum.
Impressum: Sustainability4U – Universität Graz, Technische Universität Graz, Medizinische Universität Graz, Kunstuniversität Graz.
Adresse: Kunstuniversität Graz, Leonhardstraße 15, A-8010 Graz
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